Heute ging Esther Bejarano von uns

Die Shoah-Überlebende Esther Bejarano ist heute im Alter von 96 Jahren verstorben.

Sie war ein Vorbild für den heutigen Antifaschismus.
SIe kämpfte ihr Leben lang entschlossen gegen Antisemitismus, Islamismus und Faschismus.

Selbst die grausamen Taten, die sie im KZ erlebte und überlebte, haben sie nicht klein bekommen.
Später hat sie folgenden Satz über das Volk der Täter*innen gesagt: „Wer dabei war, hat alles gewusst und damit ist er meiner Meinung nach auch schuldig.“

Auch danach hat sie keinen Frieden mit diesem Staat geschlossen, was auch folgender Satz von ihr ausdrückt: „Im Kampf gegen Rechts ist auf den Staat kein Verlass“.

Wir trauern um eine starke Kämpferin und schwören ihren Kampf weiter zu führen. In unseren Herzen und Gedanken bleibt der starke Wille dieser Kämpferin für immer in Erinnerung.

Rest in Power!
Nie wieder Krieg!
Nie wieder Faschismus!

Bild-Quelle: Wikipedia

P.S.: Wer mehr über ihr Leben erfahren möchte, dem/der empfehlen wir folgenden Link: https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Esther-Bejaranos-Leben-in-Bildern,bejarano111.html

 

Polizeigewalt 08.05.2021 Einbeck

Mit etwas Abstand wollen wir das gegenwärtige Thema Polizeigewalt erneut aufgreifen und mit diesen Videos von der gewaltvollen Eskalation der Cops am 8.Mai in Einbeck belegen.
Ein einziger, lächerlicher Rauchtopf genügte den Cops um „deeskalierend“, wie sie immer äußern, in eine friedlich auf die Abreise wartende, noch nicht beendete Demo reinzurocken. Die BFE-Einheiten gingen hierbei besonders aggressiv und gewalttätig vor und schubsten, boxten und traten auf die Menschen ein.
Laut unserer Kenntnis musste sich auch niemand für diese völlig unverhältnismäßige Gewalteskalation und Prügelorgie rechtfertigen oder Konsequenzen tragen. Weder die eingesetzten BFE-ler, noch die Einsatzleitung, Bullenführung oder sonstwer. Aus diesem Grund möchten wir mit den veröffentlichten Videos nicht nur veranschaulichen, was Woche für Woche irgendwo auf Demos geschieht, sondern auch der breiten Öffentlichkeit darlegen, wie durch die Beamt*innen vorgegangen wird und das jeder beschissene Polizeibericht erstunken, erlogen und schöngeredet ist.
Aus dem 1. Reinrocken (wegen eines Rauchtopfs wurden Menschen geschlagen, getreten und verletzt, von den psychischen Belastungen eines solch überfallartigen Zugriffs ganz abgesehen) wurden dann weitere Vorwürfe erhoben, seien dies „Widerstand“ oder tätliche Übergriffe auf Cops. Dies „rechtfertigte“ dann jedes Mal den nächsten Angriff auf friedliche Menschen und sie zogen das Spiel noch mehrere Male hintereinnder durch, in einer Spirale der Gewalt. Müssen sich und ihre „Jobs“ ja auch irgendwie selbst rechtfertigen, die Prügelbullen!
Nein, keine Freund*innen, keine Helfer*innen!
#FckCps
 
Videos hier zu sehen:
 
 
https://fb.watch/6pLy-qfyuz/
 
https://twitter.com/161_einbeck/status/1409560739946303492

Polizeigewalt 08.05.2021 Einbeck

Mit etwas Abstand wollen wir das gegenwärtige Thema #Polizeigewalt erneut aufgreifen und mit diesen Videos von der gewaltvollen Eskalation der Cops am 8.Mai in Einbeck belegen.

Ein einziger, lächerlicher Rauchtopf genügte den Cops um „deeskalierend“, wie sie immer äußern, in eine friedlich auf die Abreise wartende, noch nicht beendete Demo reinzurocken. Die BFE-Einheiten gingen hierbei besonders aggressiv und gewalttätig vor und schubsten, boxten und traten auf die Menschen ein.

Laut unserer Kenntnis musste sich auch niemand für diese völlig unverhältnismäßige Gewalteskalation und Prügelorgie rechtfertigen oder Konsequenzen tragen. Weder die eingesetzten BFE-ler, noch die Einsatzleitung, Bullenführung oder sonstwer. Aus diesem Grund möchten wir mit den veröffentlichten Videos nicht nur veranschaulichen, was Woche für Woche irgendwo auf Demos geschieht, sondern auch der breiten Öffentlichkeit darlegen, wie durch die Beamt*innen vorgegangen wird und das jeder beschissene Polizeibericht erstunken, erlogen und schöngeredet ist.

Aus dem 1. Reinrocken (wegen eines Rauchtopfs wurden Menschen geschlagen, getreten und verletzt, von den psychischen Belastungen eines solch überfallartigen Zugriffs ganz abgesehen) wurden dann weitere Vorwürfe erhoben, seien dies „Widerstand“ oder tätliche Übergriffe auf Cops. Dies „rechtfertigte“ dann jedes Mal den nächsten Angriff auf friedliche Menschen und sie zogen das Spiel noch mehrere Male hintereinnder durch, in einer Spirale der Gewalt. Müssen sich und ihre „Jobs“ ja auch irgendwie selbst rechtfertigen, die Prügelbullen!

Nein, keine Freund*innen, keine Helfer*innen!

#FckCps

 

Videos hier zu sehen:

https://fb.watch/6pLy-qfyuz/

Jahrestag Sprengstoffanschlag Einbeck

*** Triggerwarnung Rechte Gewalt ***
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Heute vor einem Jahr wurde auch hier in Einbeck deutlich, zu welchen Taten extrem rechte Gesinnung führt.
Eine Genossin wurde Betroffene eines feigen Terroranschlags von Neonazis.
Pascal Zintarra und Jonas Armbrecht haben versucht die Genossin durch diese Tat so sehr einzuschüchtern, dass diese ihren Kampf für eine solidarische Gesellschaft aufgibt.
Zum Glück gibt sie diesen Kampf niemals auf.
Darum wollen wir hier nochmal deutlich sagen: Du bist nicht
allein!
 
Was zurück blieb ist eine zerstörte Tür und eine völlig geschockte Familie, die von den Cops und dem Staat völlig alleingelassen wurde und keinerlei Unterstützung bekommen hat. Im Gegenteil, fehlende Fotos des Innenraums und weitere Schikanen der Cops waren weder zielführend, noch sehr empathisch.
Was mehr hätte passieren können und welche Wucht dieser Sprengstoff hatte, zeigt die etwas lädierte Hand des neonazistischen Täters.
 
 
 
 
Hier sei aber auch noch einmal drauf hingewiesen: Dieser Sprengkörper wurde den Neonazis vom LKA erst einige Zeit vorher nach einer Hausdurchsuchung wieder ausgehändigt.
 
Wenn es noch mehr Beweise benötigt hätte, dass auf den Staat im Kampf gegen Neonazis kein Verlass ist, dann haben wir ihn spätestens dort erhalten.
 
Auch das Urteil ist deutlich zu gering ausgefallen und darf bei weitem nicht als Genugtuung gesehen werden.
 
Die Kriminalisierung gegen linke Akteur*innen ist seitdem immer weiter gestiegen.
Angriffe auf unsere Demos, Hausdurchsuchungen, etc. sprechen eine deutliche Sprache.
Mit dem stetigem Hufeisen schmeißen der hiesigen Lokalpolitik
beweisen sie, dass sie aus diesem Anschlag nichts gelernt haben.
 
 
Im Gegensatz dazu steht für uns außer Frage, dass der antifaschistische Selbstschutz weiter ausgebaut werden muss.
Wir werden jede rechte noch so kleine Keimzelle in Einbeck und Umland bekämpfen und unsere Solidarität bleibt ungebrochen.
 
Zum Schluss möchten wir nochmal einen riesigen Dank an alle Genoss*innen senden, die uns immer wieder supporten und auch dazu beitragen, dass es niemals ein ruhiges Hinterland geben wird ✊
 
Weitere Infos zu dem Anschlag findet ihr auf unserem Blog
 
 

Aufruf gegen den Coburger Convent in Hannover

Am 5.6. soll der Coburger Convent in Hannover stattfinden. Diesem reaktionären, rassistischen und patriachalen Kongress der deutschen und österreichischen Burschenschaften gehört endgültig der Gar ausgemacht.

Wir fordern eine offene und solidarische Gesellschaft und sagen allen rechten/sexistischen und konservativen Kräften den Kampf an.

Am 4.6. gibt es eine feministische Vorabenddemo, zu der auch wir aufrufen möchten.

Schaut auch mal bei anderen Gruppen vorbei, die ebenfalls nach Hannover aufrufen.

z.B.:

Redical M
Antifa L
Tique Hannover
Antic@ps
NIKA-Kampagne
Direction F
Antifa Seesen und Umland
Feministischer Rat Hannover
In/Progress
AT Goslar

Wir sehen uns in Hannover auf der Straße!

#NoBurschis #Feminismus #Demo #Läuftnicht #Antifa

Demobericht Thale 22.05.2021

Dass Wohlfühl-Areas oder Nazikieze nur eine Traumvorstellung von extrem Rechten sind, zeigte der Samstag in Thale.

Zusammen mit 160 entschlossenen Antifaschist*innen waren wir gemeinsam auf den Straßen von Thale unterwegs.

Obwohl die Cops im Vorfeld schon alles versucht haben die kämpferische Antifa-Demo so gut es geht zu schwächen oder gar zu verhindern. Bereits in Halberstadt wurden 100 Antifas, die mit den Zug anreisen wollten, eine Stunde schikaniert und aufgehalten. Inklusive einer Hundestaffel und Allem was so möglich war – wegen eines angeblich fehlenden Fahrscheins…

Nach dieser Schikane kamen sie aber dennoch in Thale an und schlossen sich den solidarisch auf die Bahnanreisenden wartenden Antifas an, damit die Demo endlich starten konnte. Bereits die Auftaktkundgebung sowie die bereits vorher angekommenen Teilnehmer*innen wurden durch sich in der Nähe aufhaltenden Neonazis beobachtet, gefilmt und provoziert. Vermutlich hätten sie sich die Neonazis diese Präsenz nicht getraut ohne den immensen Polizeischutz. Auch sonst haben sich die Cops mal wieder als Freund*innen der Faschist*innen verstanden und offenbar gefiel es ihnen nicht, dass die Demo durch die „Nazikieze“ lief und Neonazi-Wohnorte ansteuerte.

In Thale vor Ort fanden wir ein fürchterliches Stadtbild vor. Ku Klux Klan-Tags mit Zipfelmützen, NS-Zone-Graffitis, HKN KRZ-Sticker sowie offene Morddrohungen waren an gefühlt jeder Straßenlaterne und Fassade zu lesen. Ein paar Genoss*innen nahmen die Herzen in die Hand und entfernten diese im Verlauf der Demo sachgemäß und rigoros.

Zwischendurch umstellten und schützten die Cops sogar Wahlplakate der AfD und verhinderten so die Braunobsternte. Jaja, die Cops und die offenkundig große Zustimmung innerhalb der Polizei mit „ihrer“ AfD… So konnte zwar viel Neonazi-Propaganda entfernt werden, jedoch noch nicht alles. Aber was Du heute nicht kannst besorgen, das verschiebe halt auf morgen.

Im Verlauf der Demo kam es zu Polizeigewalt als drei Neonazis teilweise mit Quarzsandhandschuhen aus einer Wohnung stürmten und die Demo angreifen wollten. Dies nahmen die Bullen allerdings zum Anlass vorne in die Demo-Spitze reinzurocken und die Teilnehmenden zu schlagen und zu treten. Mehrere Genoss*innen trugen hierbei Verletzungen davon.

Auf dem Rückweg zum Auftaktkundgebungsort stressten die BFE-ler dann erneut und schlugen eine Minderjährige zusammen, die lediglich mal die Festigkeit der Anbringung eines Wahlplakats prüfen wollte und nahmen sie in eine Maßnahme.

Und weil ihnen das vermutlich noch nicht gereicht hat, standen am Bahnhof bei der Abreise erneut behelmte Einsatzkräfte in massiver Stärke. Sie zogen erneut einen Menschen heraus.

Abermals in Halberstadt fand sich erneut ein massives Aufgebot wieder. Erst danach ließen die Cops ab und es kam unter den Abreisenden wieder so etwas wie ein sicheres Gefühl auf.

Der Samstag in Thale hat gezeigt, dass nur entschlossener Antifaschismus das Mittel der Wahl ist gegen rechte Umtriebe. Daher war es uns enorm wichtig, auch andere Kleinstadtstrukturen zu supporten, denn hier ist antifaschistisches Engagement nochmal deutlich härter und gefährlicher als in der Großstadt-Bubble.

Diese Demo war ein klares Signal an die Thaler Neonazistrukturen, dass sie sich nicht mehr sicher fühlen können.

#EsGibtKeinRuhigesHinterland #NoNazis #AntifaInDieOffensive

Fotos:

Nico Kuhn https://www.flickr.com/photos/nicokuhn/albums/72157719241718698/with/51196091676/

Presseservice Rathenow https://www.flickr.com/photos/presseservice_rathenow/albums/72157719242725574/with/51196037778/

Unverhältnismäßigkeit der Cops

Wieviel Unverhältnismäßigkeit braucht es um verhältnismäßig zu werden?

Hier wird ein brutaler Abschiebeversuch mit schwerwiegenden psychischen Folgen als legitim argumentiert:

https://www.hna.de/lokales/northeim/in-der-nacht-splitterte-die-tuer-90478883.html

Hier wird eine völlig an den Haaren herbeigezogene Unterstellung gerechtfertigt:

https://twnews.it/de-news/northeimer-wurde-fast-verhaftet-weil-namensvetter-bussgeld-nicht-bezahlt-hat

Und zu guter Letzt dann noch die Eskalation der Cops auf unserer Demo am 08.05., wieder wird das Fehlverhalten der Cops als verhältnismäßig proklamiert.

https://www.leinetal24.de/lokales/einbeck/massives-und-brutales-auftreten-90652086.html

Alles nur Zufälle oder können die Cops einfach jegliches Verhalten totlabern?

#FckCps #Polizeiproblem

Demo Thale 22.05.2021

Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Das Superwahl-Jahr und der Kampf gegen die AfD hat letzten Samstag in Braunschweig schon sehr gut gestartet.
Doch auch über die Landesgrenzen hinaus ist die AfD, so wie alle anderen rechten Strukturen ein großes Problem.
In Thale, in Sachsen Anhalt, werden Antifaschist*innen gegenüber Morddrohungen ausgesprochen.
Nazi-Graffitis prägen das Stadtbild der Kleinstadt und selbst die Partei die Linke schwingt lieber das Hufeisen gegen jeden Extremismus, als wirklich etwas zu unternehmen.

Wir sagen es reicht und rufen daher auf, am 22. Mai um 13 Uhr nach Thale zu kommen.
Denn es ist wichtig Betroffene rechter Gewalt nicht alleine zu lassen. Wir aus der Kleinstadt kennen diese Probleme und empfinden es daher als besonders wichtig, die Genoss*innen in Thale zu supporten.
Wir müssen den Kampf annehmen, aus unserer Komfortzone raus und auf die Straße.
Nazis, Antisemiten, Sexisten und Queerfeinden darf niemals die Straße überlassen werden.

No discussion!

Gemeinsam für eine linksradikale Perspektive kämpfen, egal ob in Groß- aber insbesondere in Kleinstädten und Dörfern.