Im Antifaschismus vereint – Gemeinsam gegen rechten Terror

Unsere Gruppen verfolgen sicherlich unterschiedliche Konzepte, Ansätze und leicht voneinander abweichende Schwerpunkte. In einem sind wir jedoch vereint und verbunden: Dem klaren Antifaschismus, dem Kampf gegen den Rechtsruck und rechtem Terror.

Aus diesem Grund haben wir ein gemeinsames Transpi gemalt um unsere Verbundenheit, unseren gegenseitigen Respekt, unsere Solidarität untereinander, sowie unser gemeinsames Ziel zum Ausdruck zu bringen.

Wir fordern von Staat und Politik Taten statt Worte, damit der rechte Terror ein Ende findet. Gebt die NSU-Akten frei, schafft den Verfassungsschmutz ab und findet endlich den richtigen Umgang mit der AfD. Es sollen keine unschuldigen Menschen mehr aus rassistischen, nationalistischen Motiven sterben müssen!

Alle zusammen gegen den Faschismus!!!

Kundgebung zum Gedenken der Opfer und deren Angehörigen aus Hanau

Am Freitag Abend fanden sich 100 Menschen auf dem Marktplatz ein um den Opfern und Hinterbliebenen aus Hanau zu gedenken. Es beteligten sich mehrere politische Gruppen, Orgas und Parteien.

In einem Redebeitrag kritisierte das OATE das Verhalten der AfD, die in üblicher Manier bereits Mittwoch Abend den Terror „beklatschte“ um dann als herauskam, dass die Tat einen rassistischen Hintergrund hatte, postwendend in die Tat eines psychisch kranken Menschens kleinzureden. Die AfD sei der geistige Brandstifter und der parlamentarische Arm rechten Terrors. Ebenso wurden die Rolle des Verfassungsschutzes und des Staates im NSU thematisiert. Ebenso, wie die mind. 194 Todesopfer rechter Gewalt, sowie die 0 (in Worten „Null“) Todesopfer durch Linksradikale seit der Wiedervereinigung genannt.

Nach dem Redebeitrag gab es eine gemeinsame Schweigeminute sowie einen Musikbeitrag.

Am open Mic gab es dann noch eine kurze Ansprache durch Einbeck ist bunt sowie den Vortrag eines Redebeitrages durch Menschen aus dem Raum Alfeld. Diese entschlossen sich spontan, am kommenden Tag ebenefalls eine Kundgebung zu Hanau in Alfeld durchzuführen.

So fuhren wir am nächsten Tag spontan mit ein paar Menschen nach Alfeld um daran teilzunehmen.

 

In Zeiten des sich steigernden, rechten Terrors klingen so manch Stellungnahmen von Politiker*innen lauwarm und halbgar. Wir fordern sofortiges Handeln auf allen Ebenen, damit nicht noch mehr unschuldige Menschen durch eine nationalistisch verseuchte Ideologie sterben müssen! Das bloße Werfen von Hufeisen, was in diesen Tagen ebenfalls häufig zu lesen und zu hören ist, wird der Situation nicht nur nicht gerecht, sondern ist schlicht falsch!

Antifa in die Offensive!

Am 29.2. Neonazikundgebung von „Die Rechte“ in Einbeck

Für Samstag, den 29.2. ab 15 Uhr hat der neugegründete Kreisverband Einbeck/Northeim von „Die Rechte“ eine Kundgebung auf dem Marktplatz angemeldet. Wenige Tage nach dem rechten Terror von Hanau zeigen die Einbecker Neonazis erwartungsgemäß keinen Anstand und wollen diese scheinbar durchziehen.

Wir halten dagegen und werden an diesem Tag laut und kraftvoll gegen diese Kundgebung protestieren.

Tragt den Termin in Eure Kalender ein und schließt Euch dem Protest an.

Weitere Infos folgen in den nächsten Tagen, stay tuned!

Heutige Kundgebung auf dem Marktplatz in Einbeck

Nach dem Mord an #Lübcke und dem Attentat von #Halle sind die Morde von #Hanau der 3. Fall von rechtem Terror innerhalb von 9 Monaten.

Wir sagen: Es reicht!

Kommt heute um 18 Uhr auf den Marktplatz. Dort hat das @OATE
zu einer Kundgebung gegen den rechten Terror aufgerufen.

Lasst uns gemeinsam den Opfern und ihrer Angehörigen gedenken.

Mögen wir unsere Trauer und unsere Wut in Kraft im Kampf gegen den Rechstruck und den Faschismus umwandeln!

Das Problem heißt Rassismus!

8 Neonazis gedenken 11 Minuten lang der Bombardierung Dresdens

Die Überraschung schwang in Lachen über, als Tobias Haupt die Mahnwache zum Gedenken der Bombardierung Dresdens bereits nach 11 Minuten auflöste. Ein Jammerlied, ein kurzer Redebeitrag, ein bisschen Schweigen, das war`s. Und dafür wurde extra ein riesiges Cop-Aufgebot herangekarrt und mehr als der halbe Marktplatz abgegittert.

Wir liefen in einer Sponti gemeinsam mit den Menschen vom OATE zum Marktplatz und sahen ganze 8 Neonazis.

Teilgenommen haben:

Tobias Haupt
Pascal Zintarra
Dietrich Brosenne
Maurice Brosenne
Thorben Brosenne
Jonas Armbrecht
Nico Thies
Holger Erbach

Mehr Fotos gibt es bei Nico Kuhn zu sehen.

Typisch, verquer hochstilisiert griffen auch die Einbecker Neonazis bei der angeblichen Zahl der Opfer sprichwörtlich ganz oben ins Regal und schrieben die Zahl 250.000 auf ihr Transpi. Historisch belegt ist ein Zehntel davon, nämlich 25.000.

Bei dem ganzen Rumgeopfer darf jedoch nicht vergessen werden, dass Nazideutschland einen Angriffskrieg führte und begann. Die Bombardierung Dresdens war also die Quittung für das Handeln Nazideutschlands. Aktion – Reaktion. Sagen wir immer wieder. Das „moral bombing“ erfand übrigens auch Nazideutschland, also muss mensch schon enorme Probleme beim Denken haben, lediglich den Opfern Dresdens zu gedenken. Und wenn dann noch das größte Verbrechen an der Menschheit, die Shoah mit 6 Millionen getöteten Jüd*innen, in einen „Bombenholocaust“ mit 25.000 Toten umgedeutet wird, sind endgültig alle Sicherungen durchgebrannt. Das ist Menschenverachtung pur. Naziideologie halt.

Aber zurück zu gestern. Holger Erbach schloss sich nach dem 14.9.2019 und dem 3.10.2019 bereits zum dritten Mal den Neonazis an. Nach der Kurzkundgebung erlag er einem regelrechten Wutanfall mit Schimpftiraden und einem sinnbildlichen Spucken auf den Boden. Anschließend wurden die Neonazis unter Polizeischutz zurück in die Hägerstraße gebracht. Ein paar Antifas verfolgten diese dann noch durch die Seitenstraßen, sodass die Neonazis entgegen aller ACAB- und 1312-Tattoos ganz froh waren, geschützt zu werden.

Wir entsenden solidarische Grüße an alle Menschen, die heute in Dresden gegen den Geschichtsrevisionismus der Neonazis auf der Straße waren!

Was bricht jeden Nazischwur? – Bomber Harris Deutschlandtour!

Kreisverband Einbeck/Northeim von „Die Rechte“ gegründet

Nachdem die Kameradschaft Einbeck am 21.1.2020 ihre Auflösung bekannt gab, gründeten sie nun, wie bereits prognostiziert, einen Kreisverband von „Die Rechte“.

Bereits am 27.1.2020 wurde auf der Seite des Kreisverbandes Braunschweig/Hildesheim das Ausfüllen eines Mitgliedsantrags für „Die Rechte“ durch Tobias Haupt förmlich zelebriert.

Laut eigener Veröffentlichung wurde dann am 5.2.2020 der Kreisverband Einbeck/Northeim offiziell gegründet. Als Vorsitzender fungiert demnach Tobias Haupt aus Fredelsloh.

In einer Ansprache an „Die Rechte“ berichtet Haupt, mit „Die Rechte“ einen „starken Partner an der Seite zu haben“, „dem Bürger unser politisches Anliegen zu übermitteln“, sowie „etwas Produktives zu erschaffen“.

Wir sind der Meinung, dass Haupt diesen Text nicht selbst geschrieben hat, oder aber mindestens sein Text Korrektur gelesen wurde. Die „Partei“, die laut ihrem Wahlprogramm „die Selbstaufgabe der deutschen Sprache“ sowie die „Verkümmerung unserer Muttersprache“ anprangert, hat in dieser Personalie ein eher unglückliches Händchen bewiesen.

Bereits vor der offiziellen Gründung des Kreisverbandes wurde die Durchführung von Infotischen in Einbeck angekündigt. Hierfür dient dann vermutlich auch deren neuer Banner, der „deren“ Einbeck proklamieren soll.

Wir sind schon ganz gespannt, wann es damit losgeht.

Definitiv müssen sich die Einbecker*innen auf weitere, neonazistische Belästigungen einstellen. Auch der Mobilisierungskreis wird vermutlich wachsen, da die Parteimitglieder der Zentrale von „Die Rechte“ in Dortmund, Stichwort „Nazikiez“, durchaus als reisefreudig einzuschätzen sind. Und so ist dann auch mit „Gästen“ in der Stadt zu rechnen wie z.B. Robin Schmiemann, der mutmaßlich als Sprecher der mittlerweile verbotenen Gruppierung „Combat18“ (Kampfgruppe Adolf Hitler) auftrat.

Um sich noch ein zusätzliches Bild von „Die Rechte“ machen zu können, veröffentlichen wir hier eine Sprachnachricht, in der Ihr hören könnt, wie „Die Rechte“ zum Holocaust steht. Die Sprachnachricht stammt vom Handy des Alexander Kurth, heute „neutraler Journalist“ im gemeinsamen Projekt mit Jens Wilke, namens „ungetrübt Media“, damals Mitglied bei „Die Rechte“.

Er stellte vor einiger Zeit Antifas in Leipzig zu Recherchezwecken sein Mobiltelefon zur Verfügung. Danke dafür auch aus Einbeck, Alex!

Es ist und bleibt unser aller Aufgabe, gesellschaftlich zusammenzustehen und den Neonazis den Raum in Einbeck zu nehmen!

Neonazi-Mahnwache am 14.2. in Einbeck

Am Freitag, den 14.2. wollen die Neonazis aus Einbeck ab 14 Uhr eine Mahnwache auf dem Marktplatz Einbeck abhalten. Thematisch geht es um den „alliierten Bombenterror“ in Dresden.

Wir dulden keine geschichtsrevisionistische Täter-/Opferumkehr und werden dagegen protestieren. Während Neonazis etwas von Kriegsverbrechen erzählen und dabei die unzähligen Opfer des Angriffskrieges der Nazis und auch die Shoah ausblenden, wollen wir laut sein!

Hast auch Du keinen Bock drauf, dass Neonazis haltlos hochgerechneten Opferzahlen gedenken, während sie die Greueltaten des 3. Reichs ausblenden? Dann sehen wir uns Freitag auf dem Marktplatz!